• Vermicelle-Tiramisu (Foto: Kochschule Tatort, Wangen a.A. www.tatort-kochschule.ch)

Vermicelle-Tiramisu

Das Vermicell-Tiramisu ist kein ausdrücklich typisches Oberaargauer-Gericht. Trotzdem haben wir es hier aufgeführt, weil das beste Vermicellepüree von der Firma 'Brand-Vermicelles' in Niederönz stammt - eben aus dem Oberaargau.

 

Niederönzer Vermicelle-Tiramisu

 

Zutaten (für 6 Personen)

ca. 12 Löffelbiskuits

1 Espresso mit 2 KL Zucker (oder ½ dl kochendes Wasser, 1 KL Néscafe)

2 Esslöffel Kirsch

2,5 dl Voll-Rahm

1 Mager- Quark (250 g)

1 Päckli Vanillezucker

ca. 4 Esslöffel Akazienhonig (oder Zucker)

 

Zubereitung

Mit den Löffelbiskuits den Boden einer Gratinform (oder Portionenförmchen) belegen. Den Kaffee mit dem Zucker mischen, den Kirsch beifügen und die  Löffelbiskuits damit beträufeln.

Den Rahm flaumig schlagen, Quark, Vanillezucker und den Honig beigeben und 'crèmig' rühren und auf die Löffelbiskuits streichen


Den Dessert mind. 2 Stunden (besser länger) zugedeckt kalt stellen.

 

vor dem Servieren:

400 g Vermicelle und 1 KL Kirsch mischen und die Würmli auf den Dessert pressen.
Tipp: Mit Trauben garnieren.
 


Vom Grundnahrungsmittel zum beliebten Winter-Dessert

Die Früchte der Edelkastanie, die vorwiegend in Südeuropa gedeihen, wurden schon zu Zeiten der Römer zu Nahrungsmittel verarbeitet. Im Mittelalter waren sie eine wichtige Nahrungspflanze in Gebieten, in denen kein Getreide angebaut werden konnte. Zuweilen wurde sie als «Brot der Armen» bezeichnet. Vielerorts wurden sie mit der Zeit aber durch die aus Südamerika eingeführten Kartoffeln verdrängt. Auch die Industrialisierung der Landwirtschaft und die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge führten zu einem markanten Rückgang der Anbauflächen. Zudem wird ein Kastanienbaum immer für die nächste Generation gepflanzt, braucht es doch ca. 25 Jahre bis zur ersten und gut 100 Jahre bis zur Vollernte. Dafür erreichen Edelkastanienbäume schliesslich ein Alter von 500 – 600 Jahren. Das Rezept des klassischen Vermicelles stammt ursprünglich aus dem Tessin und ist bis heute ein typisches Schweizer Dessert.

Quelle: www.vermicelles.ch


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