• Rottaler Zigerchrosi (Foto: Uschi Tschannen, task line tschannen)
  • Naturprodukte vom Isehuet: Zigerchrosi  (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Pia Büchler, Naturprodukte vom Isehuet mit Zigerchrosi (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Rottaler Auslese

Rottaler Zigerchrosi

Der Brotaufstrich Zigerchrosi, auch Zigerchleeb genannt, wird seit Generationen im Luzerner Hinterland hergestellt und wurde traditionell am Morgen von Fronleichnam gegessen, so auch im Luzerner Teil des Rottals, also in direkter Nachbarschaft zum Oberaargau. Anders als im Berner Teil des Rottals, wo an Auffahrt frischer Ziger zusammen mit Konfitüre aufs Brot gestrichen wird, vermischt Pia Büchler den Ziger fürs Zigerchrosi nach alter Tradition mit gedörrten Birnenschnitzen, welche zuvor im Wasser eingeweicht und verkleinert wurden. Diese Masse aus Dörrfrüchten (Birnen und Äpfel), vermischt mit Molke-Ziger und speziellen Gewürzen, wird auf eine dicke, ebenfalls mit Butter bestrichene Brotscheibe aufgetragen. Als Krönung kommt noch Wald- oder Löwenzahnhonig oben drauf.


Diese Spezialität wurde im April 2011 auf Initiative der IG Rottaler Ernte in die Arche des Geschmacks von Slow Food Schweiz aufgenommen. Damit hat sich bestätigt, dass es sich bei diesem speziellen Brotauf- strich um eine unverkennbare Spezialität handelt, die mehrmals pro Jahr den Speiseplan bereichern kann.


Zu kaufen gibt es das Rottaler Zigerchrosi jeweils von Frühling bis zu den Sommerferien an folgenden Stellen:
 

Zigerchrosi kann im Kühlschrank einige Tage und in der Gefriertruhe einige Monate zwischengelagert werden.


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