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Wangen an der Aare

Das schmucke Städtchen Wangen erhielt im 13. Jahrhundert das Stadtrecht. Durch seine Funktion als Brückenkof war es damals einerseits Station der Lastschifffahrt auf der Aare, andererseits Flussübergang für den Transitverkehr von Bern nach Basel geworden. Die Wangenbrücke in ihrer heutigen Form ist ein Baudenkmal aus dem Jahr 1552. Aber bereits 1367 wird eine erste Brücke über die Aare an dieser Stelle erwähnt. Zahlreiche Geschichten ranken sich um diesen Aareübergang. Mehrere Quellen berichten von einem Schiff eidgenösssicher Söldner, das 1480 am Brückenpfeiler des stillen Brückenstädtchens zerschellte. 160 Männer sollen dabei ertrunken sein. Bis zum Bau der Umfahrung von Wangen 1978 drängte sich der gesamte Strassenverkehr über diese historische Holzbrücke und durch das Städtchen.

Der mittelalterliche Stadtkern hat einen fast quadratischen Grundriss und beherbergt Bauwerke wie das Brückentor mit Schloss, denZeitglockenturm, Reste der Befestigungsmauer und den Eckturm der ehemaligen Benediktinerpropstei. Brennpunkt der Wirtschaftsgeschichte Wangens ist die Ländti, der Bootsanlegerplatz mit einem Korn- und einem Salzlagerhaus unterhalb des stadtseitigen Brückenkopfses. Das Salzlagerhaus wurde 1850 erbaut und dank einer Renovation 1978 zu neuem Leben erweckt.

 

Quelle: Valentin Binggeli und Peter Lukas Meier, Rothus Verlag (Revue Schweiz)

 

Wangen an der Aare ist aufgenommen im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS).
 

 

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