• am Trübelbachweiher: Iris pseudacorus (Gelbe Schwertlilie) (Foto: Werner Stirnimann)
  • Trübelbachweiher (Foto: Werner Stirnimann)
  • Trübelbachweiher (Foto: Werner Stirnimann)
  • Trübelbachweiher (Foto: Werner Stirnimann)
  • Trübelbachweiher (Foto: Werner Stirnimann)

Trübelbachweiher, St. Urban

Der Trübelbachweiher bei St. Urban LU erstreckt sich über eine Fläche von 50 Aren und bietet in der Nähe des Dreikantonseck Luzern, Bern und Aargau ein Erholungsgebiet für Besucher aus nah und fern.


Spuren einer bewegten Geschichte
Die heutigen Infotafeln zum Trübelbachweiher stehen an Stellen, die einst von einem vier Meter hohen Teichdamm aus Lehm überdeckt waren. Mitte des 15. Jahrhunderts stauten die Zisterzienser-Mönche des Klosters St. Urban damit das Trübelbächlein zu einem ca. 3 Hektaren grossen Karpfenteich. Dieser war also rund sechsmal so gross wie der heutige Trübelbachweiher und erstreckte sich bis weit hinein in den Chlosterwald. Würde dieser Weiher heute noch bestehen, stünden praktisch sämtliche Posten des Vitaparcours im Wasser.
Spätestens mit der Auflösung des Klosters St. Urban wurde jedoch der Weiher gänzlich ausgelassen und der Damm nach und nach abgetragen.

 

Die Wiedergeburt eines Naturidylls
1999 wurde der Trübelbachweiher zur Förderung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und als Naturlerlebnisort - mit finanzieller Unterstützung von Bund, Kanton und Gemeinden und Naturschutzstiftungen - neu angelegt. Dank der Freiwilligenarbeit der Mitglieder des Vereins Lebendiges Rottal sowie des Natur- und Vogelschutzvereins Murgenthal wurde der Trübelbachweiher und seine Umgebung sehr schnell von vielen, auch seltenen Tier- und Pflanzenarten besiedelt.

 

Fauna und Flora am Trübelbachweiher >


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