• Wangen an der Aare: Schlosshof
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Schloss Wangen an der Aare

Die Gegend von Wangen an der Aare und Herzogenbuchsee gehörte als zähringisches Erbe, als besondere Herrschaft oder "Grafschaft", den Grafen von Kyburg. Das Schloss Wangen wurde um 1407 von den Kyburgern gebaut. Die Siedlung wurde an strategisch wichtiger Stelle erbaut. Sie hütete den Aareübergang und war Zoll- und Etappenort für die Aareschifffahrt. Das Salzhaus von 1775 zeugt noch heute von dieser Vergangenheit. Mit dem Ende der Aareschiffahrt erlebte das Städtchen eine schwere wirtschaftliche Krise.

 

Das Schloss war von 1408 bis zum Umsturz im Jahre 1798 Sitz einer bernischen Landvogtei. 1687 wurde es gründlich umgebaut, ansehnlich und wohnlich eingerichtet und erhielt damals auch seine heutige elegante Front nach dem Stadtplatz zu. Schon 1630 war auch der schöne Treppenturm, der heute den Hauptzugang zu den Amtsräumen der Statthalterei bildet, dem alten Bau angefügt worden. Im Gegensatz zur freundlichen Stadtfront steht die etwas düstere und kasernenmässige Nordseite des Schlosses, wie es uns von der alten gedeckten Holzbrücke her empfängt; hier ist noch der alte Burgcharakter dieses ehemaligen Sitzes gräflicher Vögte erkennbar.


Heute sind im Gebäude Teile der regionalen Verwaltung, das Pfarrhaus und das Zivilstandesamt einquartiert.


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