• Thunstetten Pavillon für Ziviltrauungen
  • Schloss Thunstetten
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  • Schlosspark Schloss Thunstetten
  • Schlosspark Schloss Thunstetten
  • Schloss Thunstetten im Winter (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Schloss Thunstetten Pavillon für Ziviltrauungen
  • Schloss Thunstetten
  • Eingang Schloss Thunstetten
  • Innenhof Schloss Thunstetten im Winter (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Schloss Thunstetten Gewölbekeller
  • Schloss Thunstetten Innenhof
  • Schloss Thunstetten Grosser Saal
  • Schloss Thunstetten im Winter (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Innenhof Schloss Thunstetten im Winter (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)

Schloss Thunstetten

Der Berner Patrizier Hieronymus von Erlach, nach 1700 Landvogt zu Aarwangen, bewies ein glückliches Auge, als er die Herrschaft Thunstetten erwarb, um sich auf der aussichtsreichen Anhöhe oberhalb von Langenthal eine Sommerresidenz bauen zu lassen. Auf der selben Hügelwelle wie das Schloss erheben sich die Thunstetter Kirche und das grosse Pfarrhaus.

 

Das Schloss wurde 1713 - 15 erbaut nach Plänen des berühmten Pariser Architekten Joseph Abeille. Baumeister war Abraham Jenner aus Bern. Die Fachliteratur spricht von einer „genialen Bauidee" und von „vorbildlicher Bauart" des französischen Barocks im Stile Louis XIV. Der patrizische Bauherr, sagenhaft in Reichtum wie Lebensstil, liess an der grosszügigen Anlage samt Park und Gärten an nichts mangeln.

„Entre cour et jardin" liegend, besteht das Schloss aus dem eingeschossigen Hochparterrebau des Herrenhauses, dem „Corps de logis" und zwei südseits anschliessenden, zweigeschossigen Flügeltrakten. Unter dem Hauptgebäude liegen mächtige Gewölbekeller. Der durch Herrenhaus und Flügelbauten gebildete Hof, die „Cour d'entrée", wird von einer bedachten Mauer abgeschlossen, in deren Mitte sich ein überwölbtes Gitterportal öffnet. Grundsatz für Bauten wie Gesamtanlage war völlige Symmetrie - ein Hauch von Versailles auf oberaargauischem Bauerngrund!

Im Jahre 1746 veräusserte Hieronymus von Erlach seine Thunstetter Herrschaft (er baute in der Folge Schloss Hindelbank und schliesslich, als er Schultheiss von Bern war, den Erlacherhof an der Junkerngasse, den heutigen Sitz des Stadtpräsidenten von Bern). Schloss Thunstetten ging nun mehr als ein Jahrhundert lang von Hand zu Hand und blieb dann wieder gut 100 Jahre lang im sorgewaltenden Besitz der Langenthaler Arztfamilie Le Grand, die es 1970 der „Stiftung Schloss Thunstetten" verkaufte.

Das Schloss kann für private und geschäftliche Anlässe gemietet werden - zum Beispiel für Seminare, Tagungen, Versammlungen, Ausstellungen, Hochzeiten, Feste, Events usw. - und ist neu auch als Museum geöffnet.

 

  • Ziviltrauungen im Pavillon des Schlossparks
     
  • Seminare / Tagungen (siehe Angebot unter LINK und Website Schloss)
    . Landvogtstube (maximal 18 Personen)
    . Gewölbekeller (max. 100 Personen - für Apéros max. 200 Personen)
    . Alte Schlossküche mit offenem Kamin (maximal 40 Personen)
    . Festsaal (maximal 80 Personen)
    . Hof und Garten
     

Infrastruktur, Kosten und Verfügbarkeit: auf Anfrage