• Wappenscheibe Seeberg, Kirche Sankt Martin
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Blick in den Chor, Kirche Sankt Martin, Seeberg
  • Taufstein, Kirche Sankt Martin, Seeberg
  • Orgel, Kirche Sankt Martin, Seeberg
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • ur-alte Sommerlinde bei der Kirche in Seeberg (Umfang: 9 m, Höhe 35 m) (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • ur-alte Sommerlinde bei der Kirche in Seeberg (Umfang: 9 m, Höhe 35 m) (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • ur-alte Sommerlinde bei der Kirche in Seeberg (Umfang: 9 m, Höhe 35 m) (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Kirche Seeberg (Foto: Pfarrer Pius Bichsel)
  • Weihnachtskrippe in der Kirche Seeberg (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)

Reformierte Kirche, Seeberg

Auf dem Berg oberhalb von Seeberg steht weithin sichtbar die spätgotische Kirche Sankt Martin, die 1516 geweiht wurde. Die Spuren einer Besiedelung auf dem Kirchhügel - dem Seeberg - reichen sehr weit zurück. Im Bereich der Kirche entstand im 2. Jahrhundert n.Chr. eine römische Villa, auf deren Ruinenfeld christianisierte Alemannen vielleicht im 7. Jahrhundert eine Holzkirche errichteten. Bis zum Bau der heutigen spätgotischen Kirche im Jahre 1516 folgten auf dem gleichen Platz vier weitere Vorgängerkirchen, alle in Steinbauweise. Auf das hohe Alter weist auch das Patrozinium, Heiliger Martin, hin.
 

Die Aussenrestaurierung wurde 1979, die Innenrestaurierung im Jahr 2000 durchgeführt. Die Kirche bildet mit den Pfarrgebäuden (Landhausstil von 1781), einem Bauernhof und dem Pfarreisaal im ehemaligen zweiten Bauernhof eine abgeschiedene, dreiseitig von Wald eingefasste Gruppe auf der «Berg» genannten Anhöhe.

 

Der aus einem Guss stammende Kirchen-Bau kombiniert saalförmiges Schiff mit relativ tiefem Polygonalchor unter fortlaufendem Satteldach und einen dreigeschossigen Turm unter geschweift auslaufendem Satteldach. Die regelmässig angeordneten Spitzbogenfenster haben ihr Fischblasen- masswerk bewahrt. Über der Eingangstür steht die Bauinschrift 1516. Den flach gedeckten Raumabschnitten von Schiff und Chor fehlt der im mittleren 18. Jahrhundert abgebrochene Chorbogen. Sehr schöner Taufstein mit Blendmasswerk, datiert von 1530. Die Wandgemälde 'Kreuzigung und Auferstehung' am Choreinzug 1931 sind von Cuno Amiet, der im Gemeindeteil Oschwand lebte (1868 - 1961).

 

Vermietung

Die Kirche kann für Trauungen und Konzerte gemietet werden. Ebenso das Kirchgemeindehaus direkt neben der Kirche. Weitere Informationen und Angaben sind hier erhältlich >>


Adresse
Bergstrasse 6
PLZ / Ort
3365 Seeberg
Adresse Auskunftsstelle
Kirchgemeinde Seeberg
Hänni Franz, Sekretariat
Chräjenbergweg 8, 3365 Grasswil
Tel. +41 62 068 16 08
E-Mail Auskunftsstelle
Öffnungszeiten
Die Kirche ist täglich geöffnet von 8.00 bis 21.30 Uhr.
Aktivitäten / Events