• Klosterlandschaft (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Murhof mit Kapelle (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Neuscheuer (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Neuscheuer (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Richterhof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Sonnhaldenhof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Ober Berghof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Ober Berghof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Ober Bernhof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Unterberghof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Ludligen Rastplatz (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Karpfenteich Aeschweiher (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Weierhof Scheune (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Weierhofscheune_Storchenpaar (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Glückliche Schweine Klosterhof (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Kloster St. Urban 1630 (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Kloster St. Urban (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)

Klosterhof Velotour ab St. Urban

Auf einer ruhigen und abwechlungsreichen Velotour durch die Rottaler Kulturlandschaft führt die Route immer auf den Spuren der historischen Klosterhöfen rund um St. Urban - seit jeher Herkunftsort für regionale Spezialitäten.
 

Als «Sonderfall der Schweizer Agrar- und Kulturgeschichte» prägen Klosterhöfe bis heute die Rottaler Kulturlandschaft südöstlich von St. Urban. Mit mächtigen Scheunen und stattlichen, ebenfalls gemauerten Wohnhäusern lassen sie sich weder dem Luzerner noch dem Berner Bauernhaustil zuordnen. Ihre gewaltigen Mauern, Rundbögen und Dachkonstruktionen laden dazu ein, im Rahmen einer Velotour oder einer Wanderung auf dem Grenzpfad Napfbergland gleichzeitig Historisches wie auch Innovationen in der Landwirtschaft zu entdecken.
Die heute noch bestehenden Klosterhöfe entstanden durch spezielle Bewirtschaftungsformen des Zisterzienserklosters Sankt Urban zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Teils waren seit ihrer Fertigstellung erst ein paar Jahre vergangen, als das Kloster 1848 durch die Luzerner Regierung aufgehoben wurde. Denn sowohl Mobilien des barocken Klosters wie auch der Verkauf der imposanten Klosterhöfe eigneten sich bestens, um Kriegsschulden des von den katholischen Orten verlorenen Sonderbundkriegs im Jahr zuvor zu begleichen. Einiges davon, wie das berühmte Chorgestühl, kann zum Glück schon längst wieder in St. Urban besichtigt werden. Auch drei Klosterhöfe befinden sich heute wieder in öffentlichem Besitz, während sich die ehemaligen Klosterhöfe im Kanton Bern unabhängig vom Kloster weiter entwickelten und heute bernische Bauernhausarchitektur aufweisen. Hier Beschreibung öffnen (pdf) und weiterlesen...

 

Route

Die Klosterhof-Velotour führt ab Kloster St. Urban auf einem Rundweg rund 9 km durchs Rottal. Es sind 110 m Höhendifferenz zu bewältigen. Die Route ist nicht signalisiert. Die Velotour ist aber anhand der Karte (pdf öffnen) gut machbar...

 

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