• Kloster St. Urban - Chorgestühl
  • Chorgestühl Klosterkirche St. Urban
  • Chorgestühl Klosterkirche und Kraftort St. Urban
  • ehemaliges Kloster St. Urban
  • Kloster St. Urban - Altar Klosterkirche
  • Kloster St. Urban - Altar Klosterkirche (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Kloster St. Urban - Orgel
  • Kloster St. Urban (Foto: © Manfred Steffen, naturama, Aarau)
  • Klosteranlage St. Urban
  • Kloster St. Urban
  • Kraftmittelpunkt in der Klosterkirche St. Urban
  • Kloster St. Urban (Foto: Werner Stirnimann)
  • Kloster St. Urban - Klosterkirche (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Kloster St. Urban (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Kloster St. Urban (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)

Kloster St. Urban

Eine eindrückliche Klosteranlage, auch ohne Mönche.

Das bedeutenste Kulturgut des Oberaargaus liegt - streng genommen - bereits auf Luzerner Boden. Das Zisterzienserkloster St. Urban wurde 1194 von Mönchen der Abtei Lützel im Elsass mit Unterstützung oberaargauischer Freiherrengeschlechter gegründet. Das Kloster entwickelte sich im Verlaufe seines Bestehens zum religiösen und geistigen, herrschaftlichen und wirtschaftlichen Zentrum des Grenzraumes der Kantone Bern, Solothurn, Aargau und Luzern.

Da die mittelalterliche Klosteranlage mit der Zeit trotz mehrfachen Umbauten und Erweiterungen den Ansprüchen der Mönche nicht mehr genügte, liessen die Ordensleute in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts vom Voralberger Baumeister Franz Beer von Grund auf eine neue Klosteranlage planen und errichten. Sie ist heute eines der eindrücklichsten Beispiele barocker und zisterziensischer Baukunst und Kultur in der Schweiz. Speziell sind die
 

  • barocke Klosterkirche
  • Hochalter (erbaut 1662)
  • Chorgestühl - eine internationale Sehenswürdigkeit
  • Orgel - ein technisches und klangliches Meisterwerk von 1716
  • Sakristei - von 1720
  • Bibliothek - repräsentativ, kunstvoll ausgestaltet
  • Festsaal - der Treffpunkt kirchlicher und weltlicher Fürsten
  • Gästerefektorium - der Speiseaal der Gäste
  • Haupttreppenhaus - eine Dimension, die Grosses verdeutlicht
  • Detailinformationen und Bilder hier...

 

Das klösterliche Leben nahm 1848 ein unerwartetes Ende: zur Tilgung der Schulden aus dem Sonderbundskrieg verfügte der Kanton Luzern die Aufhebung des Klosters. Die Abteikirche ist seither die Pfarrkirche von St. Urban. 1873 eröffnete der Kanton Luzern in den zurückgekauften Klosterräumlichkeiten eine Kantonale "Irrenanstalt".

Dank der Klinikneubauten, die in den letzten Jahren in unmittelbarer Nähe entstanden, kann heute der grösste Teil der Klosteranlage für kulturelle Zwecke genutzt werden. So beispielsweise:

 

 

> Detaillierte Informationen und Angaben siehe separate Web-Site >


Mehr über St. Urban (Gde Pfaffnau LU)...