• Spiegelkarpfen
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  • Äschweiher mit blühenden Schwertlilien im Frühling (Gemeinde Pfaffnau)
  • Äschweiher im Gebiet Ludligen (Gemeinde Pfaffnau)
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Karpfen pur Natur

In den letzten Jahren initierte der Verein Lebendiges Rottal (VLR) ein Projekt zur Wiederaufnahme der naturnahen Karpfenzucht. Die Zisterzienser-Mönche vom Kloster St. Urban bewirtschafteten vom Mittelalter bis zu seiner Aufhebung 1848 Dutzende von Karpfenteiche in der Region, um seine Mönche mit ausreichend Fisch versorgen zu können. Alte Dämme in der Landschaft zeugen noch heute von deser regen Zuchttätigkeit.
 

Unterhalb Ludligen (zwischen St. Urban und Altbüron) existiert seit 2004 der erste, wieder erbaute Karpfenteich der Region - der Äschweiher. Neben ihm wurden auch mehrere kleine Gewässer für Amphibien angelegt. Die Karpfenteiche leisten einen Beitrag zur Erhalten von Gewässerarten. Sie weisen flache Ufer auf, so dass sich eine Vielfalt von Ufer- und Wasserpflanzen entwickeln kann - wie zum Beispiel: Rohrkolben, Wilder Reis, Wasser-Minze, Sumpf-Ziest, Schwertlilie, Laichkraut usw. Mit dieser Ufervegetation bietet der Teich auch Lebensraum für verschiedene Tierarten wie Zwergtaucher, Eisvogel, Erdkröte, Ringelnatter, Wasserspitzmaus und zahlreiche Libellen.

 

Karpfen ernähren sich von Kleintieren. Es werden nur so viele Karpfen in einem Teich eingesetzt, wie dieser natürlicherweise zu ernähren vermag. Da die Karpfen nicht zugefütter werden, wird die Wasserqualität nicht beeinträchtigt und die Karpfen sind fettarm und wohlschmeckend.


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Adresse Auskunftsstelle
Führungen und weitere Informationen:
Verein Karpfen pur Natur
Peter Liebi
Gfillweg 11
4852 Rothrist
Tel. +41 62 794 33 82
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