• Winterkino Langenthal
  • Weihnachtsmarkt
  • Aare bei Aarwangen (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Uferweg Aarwangen Richtung Bannwil (linke Seite) (Foto: Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Linde beim Aussichtspunkt Isehuet (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Rottaler Erntefest Melchnau (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Marie Müller aus Hüniken Chnöiblätze (Fasnachtschüechli) (Foto: Rosa Widmer, Widmerhof, Steinhof)
  • Zulauf Beck Confiseur Roggwil: Orangenkuchen
  • Rothirsche im Tierpark in Langenthal (Foto: © Markus Gaberell, Aarwangen)
  • Kaffeerösterei Grossenbacher, Huttwil
  • Aussichtspunkt Isehuet (Foto: Werner Stirnimann, biodiversia.ch)
  • Hotel Bären, Langenthal
  • Holzbrücke in Wangen an der Aare
  • Wandern im Winter - Nick Hartmann mit Jabba (SF: über Stock und Stein, 2009)
  • Weihnachtsweg Jordihof Ochlenberg
  • Aussichtsturm Hohwacht im Winter

Buch: Gschpycherets

Der nun folgende Text ist in waschechtem Oberaargauer-Dialekt geschrieben:

 

Früecher hei sech d'Dialäkte vo Tau zu Tau, jo fasch vo Dorf zu Dorf verschide entwicklet, eso dass me de Lüt a ihrer Schproch aagmerkt het, wohär si chöme. Bärndütsch isch äbe nid eifach Bärndütsch.

Mit zuenähmender Mobilität vermische sech die Dialäkte gäng wie meh. Nüii Wörter, wenn müglech mit echli änglischem Yschlag, chöme uf und ersetze die aute, schöne Mundartwörter.

 

Die Entwicklig het ou vor Urschebech (Ursenbach) nid Haut gmacht. Urschebech isch es chlys Dörfli im Oberaargou, im Drüegg zwüsche Langete (Langenthal), Huttu (Huttwil) u Sumiswaud (Sumiswald). Ou z'Urschebech git's hüt nume no weni Lüt, wo dä Dialäkt unverfäutscht chöi rede. S'Greti u der Paul Morgenthaler hei ihres Läbe lang i däm Dorf gwohnt. Ihne isch ufgfaue, dass vüu Jungi die urchige Usdrück nümm verschtöh u si hei drum aagfange, die Wörter ufschribe. Do drus isch es Wörterverzeichnis entschtange >>

 

«Gschpycherets»

Meh vo dere Ruschtig zläse und es paar amüsanti und ärnschteri Gschichte vo Urschebech fingt me im Büechli "Gschpycherets": Lebhaft vermittelt Greti Morgenthaler-Wegmüller Erinnerungen an ihre Kinder- und Jugendzeit. Sie beschreibt liebevoll die fleissige, mausarme «Ammermei», den gutmütigen «Cheiser-Fridu», das emsige Treiben beim Erntedankfest. Humorvoll erzählt sie von der Gründung des «Göttiklubs», vom Ekel, als sie das erste Mal Crevetten auf ihrem Teller findet, oder ihre Abscheu vor dem «Mueterchruttee». Mit ihrer ungekünstelten, aber lebendigen Ausdrucksweise gelingt es der Autorin, dem Leser zum Erlebten hin auch die Schönheiten der Natur nahe zu bringen. Hautnah spürt er den Schrecken beim Brand des Nachbarhauses, sieht das Frühlingserwachen, ahnt die Ängste des Volks während der Generalmobilmachung.

 

Gschpycherets

165 x 235 mm

80 Seiten

3. Auflage 2007

ISBN 978-3-9522938-1-4

Verkaufspreis CHF 25.--

 

Bezugsquellen

  • direkt bei der Autorin Greti Morgenthaler-Wegmüller
  • bei der Druckerei Schürch in Huttwil, Tel. +41 (0)62 959 80 70

Adresse Auskunftsstelle
Greti Morgenthaler-Wegmüller
Scheuerhansli
4937 Ursenbach
Tel. +41 (0)62 965 10 09
E-Mail Auskunftsstelle

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