• Berner Aronia Huttwil
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Aroniabeeren Rohrbachgraben

Die kleine Apfel-Beere sieht aus wie die Heidelbeere und ist säuerlich wie rote Johannisbeeren. In der Schweiz wird das zähe Rosengewächs seit 2007 angebaut. Die bis zu 3 Meter hohen Büsche tragen im Herbst Dolden von apfelförmigen, tiefdunkelblauen Beeren, die das Zeug zum Superstar haben. Aroniabeeren sind äusserst gesund und enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Roh sind sie aufgrund des herb-bitteren Geschmacks kein Genuss und weniger für den Frischverzehr geeeignte. Doch richtig zubereitet, verwandeln sie sich in eine Delikatesse. Durch das Kochen und backen verlieren die Beeren den bitteren Geschmack und verleihen vielen Gerichten und Backwaren eine einzigartige und besondere Note. Die frischen Beeren können auch eingefroren werden, um sie später zu verarbeiten. Rezeptideen sind hier aufgeschalten >


Heimisch ist die Pflanze in Nordamerika, wo indianische Medizinmänner sie als Heilmittel einsetzten. Pemmikan, eine Mischung aus Dörrfleisch, Fett und getrockneten Apfelbeeren, diente vielen Stämmen auf weiten Jagdzügen als Proviant und in langen Wintern als Notration. Über Deutschland gelangte die Aronia nach Russland, wo das frostresistente Gehölz seit den 30er-Jahren in grossem Stil kultiviert wird.


Aroniabeeren Bio-Suisse
Im Jahr 2007 hatte Walter Bracher aus Huttwil als Erster in der Schweiz die indianische Heilbeere Aronia angepflanzt. Die stattliche Aronia-Plantage Flückigen in Rohrbachgraben ist mit rund 1000 Sträuchern eine Augenweide. Die Beeren werden von Hand gepflückt, schonend getrocknet und danach in Handarbeit verpackt und in den Handel gebracht.
 

 

Die Beziehung zum Boden, das Züchten von Beeren und Randen, das Ausprobieren von Rezepten war jahrzehntelang die Welt von Walter Bracher, im Hintergrund unterstützt von seiner Frau Rosmarie. Seit 2017 führt der Verein maxi.mumm nun die Aronia-Kultur von Brachers weiter. Die Non-Profit-Organisation, welche arbeitslose Menschen zurück in den Arbeitsmarkt führt und begleitet, will das Werk in Brachers Sinn weiterführen und möglichst wenig verändern; draussen in der Plantage ebenso wenig wie bei der Verarbeitung und beim Vertrieb der Beeren.